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Der Mobber als Regierender? SPD-Verhandlungsführer Bausewein mobbt seit Jahren das Erfurter Geschwisterpaar May – gegen ihn wurde Strafantrag gestellt

Erfurt/Karlsruhe, 05.11.2014. Seit Jahren kämpfen Claudia und Michael May um ihr Eigentum Am Stadtpark 34 in Erfurt. Freistaat und Stadt Erfurt enthalten es ihnen seit Jahrzehnten vor, tragen sie nicht ins Grundbuch ein. Die Stadt hat die Geschwister May 2003 aus dem Objekt gewiesen, wies sie dann zwangsweise in ein abbruchreifes Haus in der Schulze-Delitzsch-Straße 14 ein. Doch auch dort ließ sie die Stadt nicht in Ruhe, stellte Heizung und Wasser ab, führte ein Räumungsverfahren nach dem anderen, alle bislang erfolglos. Die Mays sind beide schwerbehindert, dürfen gar nicht auf die Straße gesetzt werden. Sie leben in ständiger Angst vor Obdachlosigkeit und wissen nicht, wie sie ohne Heizung über den Winter kommen sollen.

„Ich bin erstaunt mit welcher sozialen Brutalität ein Sozialdemokrat wie Herr Bausewein realiter agiert“, sagt David Schneider-Addae-Mensah. Der Karlsruher Anwalt vertritt die Geschwister May seit Jahren zusammen mit Rechtsanwalt Armin Demuth aus Erfurt. Schneider-Addae-Mensah hat am 25.08.2014 Strafantrag gegen den Erfurter Oberbürgermeister Bausewein wegen Hausfriedensbruchs gestellt, der seit Jahren an der Spitze der Mobber der Stadt steht. Bausewein hatte Mitarbeiter der Stadt dazu angestachelt, das Gebäude an der Schultze-Delitzsch-Straße 14 am 14.08.2014 ohne Einwilligung der Besitzer zu betreten.

„Ich verstehe nicht, daß sich Linken-Spitzenkandidat Bodo Ramelow vor diesem Hintergrund an einen Tisch mit Bausewein setzt, so May-Anwalt Schneider-Addae-Mensah. Ramelow hatte noch im Wahlkampf gesagt, die Lösung des Problems May stehe für ihn nach seiner Vereidigung als Ministerpräsident ganz oben auf der Agenda.

Für weitere Informationen: addaeme@gmx.de


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