Home » Allgemein » Förderung der regionalen Wirtschaft durch Einführung einer Regionalwährung

Förderung der regionalen Wirtschaft durch Einführung einer Regionalwährung

Vier Gruppen und Netzwerke, die sich fu?r ein nachhaltiges Wirtschaften, fu?r eine gesunde Erna?hrung, fu?r das Schließen regionaler Wirtschaftskreisla?ufe durch die ba?uerliche Landwirtschaft und hier vor allem durch die Direktvermarktung sowie fu?r die Fo?rderung der kleinen und mittleren Unternehmen unseres Raumes einsetzen, werden ihre Vorstellungen auf folgender Auftaktveranstaltung diskutieren:

Regionale Wa?hrung fu?r Rhein-Main!

Beginn am Montag, den 9. September um 19.00 Uhr Im Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, 60311 Frankfurt.

Kernstu?ck der U?berlegungen ist eine Regionalwa?hrung fu?r das Rhein-Main-Gebiet, der „REGIO- Frankfurt“. Eine derartige regionale Komplementa?rwa?hrung, von denen es schon gut 70 allein in Deutschland und mehr als 2.000 weltweit gibt, ist kein Ersatz, sondern eine regionale Erga?nzung des Euro. Regionalwa?hrungen vermeiden die Nachteile des staatlichen Geldes, die vor allem kleinen und mittleren Unternehmen und hier in besonderem Maße den ba?uerlichen Betrieben das Leben angesichts internationaler Ketten und Discounter schwer machen. Sie schließen die regionalen Wirtschaftskreisla?ufe, halten die Kaufkraft in der Region schaffen dadurch neue Arbeitspla?tze und sind nicht blind fu?r ethische, o?kologische, soziale und kulturelle Ziele.

„Eine solche Komplementa?rwa?hrung ist keine Spinnerei. Sie soll auch nicht den Euro ersetzen, sondern diesen in entscheidender Hinsicht erga?nzen“, so einer der Initiatoren der „Initiativgruppe REGIO-F“, der Frankfurter Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf

Die Tra?ger dieser Veranstaltung – die Bu?rger AG fu?r nachhaltiges Wirtschaften FrankfurtRheinMain, die Triodos Bank N.V. Deutschland, die Vereinigung der Hessischen Direktvermarkter e.V. sowie das Team „Geldhahn zu!“ – mo?chten angesichts der Finanz- und Wirtschaftsprobleme bereits breit laufenden Diskussion einen positiven Impuls fu?r eine versta?rkte Beru?cksichtigung der Belange der kleinen und mittleren Unternehmen in unserer Region geben. Vorgesehen ist nicht, eine „Insello?sung“ zu schaffen. „ Wir schließen uns u?ber den REGIO e.V. an einen Verbund von fu?nf oberbayerischen Regionalwa?hrungen mit einem eigenen Mikrofinanzzentrum, u?ber 1.000 beteiligten Unternehmen und u?ber 2.000 privaten Mitgliedern an. Diese Regionalwa?hrung ist bereits in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt- Dieburg seit zwei Jahren aktiv“, so Dr. Sebastian Leinert, ein weiterer engagierter Mitstreiter.

Alle Bu?rgerinnen und Bu?rger, die Interesse an alternativen Konzepten und Praxisbeispielen zur angeblich alternativlosen Politik der Bankenrettung und des Sozialabbaus haben, sind zu dieser Veranstaltung sehr herzlich eingeladen. Neben Hans Scharpf und Sebastian Leinert, die ebenfalls Occupy-Unterstu?tzer sind, werden Oswald Henkel, Vorsitzender der Vereinigung Hessischer Direktvermarkter e.V. sowie Georg Schu?rmann, Gescha?ftsleiter der Triodos Bank N.V. Deutschland sowie Joerg Weber, Vorstand der Bu?rger AG fu?r nachhaltiges Wirtschaften FrankfurtRheinMain ihre Vorstellungen vortragen und mit den Bu?rgerinnen und Bu?rgern diskutieren.


Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *