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Petite–Marlen geht es gut

Auf den ersten Blick deuten die Geschehnisse auf einen eskalierenden Sorgerechts- / Familienstreit hin. Die Justiz wird alles daran setzten, diesen Schein aufrecht zu erhalten. Tatsächlich steckt etwas dahinter. Es geht nicht um den Streit zwischen Mutter und Vater. Es geht um die Gesundheit und Entwicklung eines heute vierjährigen Mädchens dass von der Nürnberger Justiz mit aller Gewalt bei der psychisch kranken Mutter und ihrem drogenabhängigen Lebensabschnittsgefährten gehalten wird. Dem nicht genug: Durch eine Tat der Mutter wurde dem Mädchen erheblicher Schaden zugefügt, der jegliche Entwicklung hemmt. Die Mutter hatte die Tat über ein halbes Jahr (2009) hinweg angekündigt, deshalb wurde ihr Anfang 2010 ein Teil des Sorgerechts entzogen. Sie durfte nicht mehr über den Lebensmittelpunkt des Babys entscheiden. Die Richterin Thiermann am Amtsgericht Schwabach wies in unzähligen Gerichtsverhandlungen im Jahre 2010 darauf hin, würde sie die Tat begehen, würde man ihr das Sorgerecht vollständig entziehen. Frau Beck des Jugendamtes Roth und der Leiter des Jugendamtes Roth, Herr Dr. der Philosophie Manfred Korth schätzten die Lage ebenso ein und versicherten dem Vater, sofort einzuschreiten, würde sie die Tat begehen. Doch es sollte anders kommen. Kurz nach der Geburt der Marlene wurde die Mutter akut in der geschlossenen Anstalt Engelthal untergebracht. Ein halbes Jahr später verlässt sie die Anstalt mit der Diagnose Borderline (aggressiv, reizbar…) und Psychopharmaka – Abusus. Sie kehrt nicht zum Vater des Mädchens und dem Mädchen zurück sondern zieht mit einer Klinikinsassin zusammen. Dann zieht sie zu einem neuen Mann. Während all der Zeit sieht sie ihre Tochter selten, erst nur stundenweise in Begleitung des Vaters und später 3 Mal in Begleitung des Jugendamtes. Sie erstreitet sich den stundenweisen Umgang ohne Begleitung, nimmt ihn selten wahr. Noch aus der Klinik, also wenige Wochen nach der Geburt, droht sie, das Mädchen von anderen Klinikinsassen aus der Suchtabteilung des Nächtens abholen zu lassen.

Mitte 2009 durchtrennte Daniel G. die Nabelschnur. Die Mutter ist mit dem Neugeborenen nur kurz alleine zu Hause, zu groß werden ihre Probleme, das Mädchen zu versorgen. Der Vater geht sofort in Elternzeit. Fast zeitgleich wird die Mutter in die Anstalt eingewiesen. Von nun versorgt der Vater seine Tochter alleine. Er kümmert sich um die Gesundheit genauso wie um Babyschwimmen und Krabbelgruppe. Alle bestätigen dem Vater eine fürsorgliche, ausgewogene und hervorragende Erziehungsleistung. Marlene entwickelt sich in den ersten 16 Monate prächtig.

Während dieser Zeit sind einige Formalien zu erledigen. Denn der Vater war nicht mit der Mutter verheiratet. Marlene ist in der Ehe des anderen geboren. Mitte 2010 sind die Dinge erledigt, es ist nun amtlich: Auch die Mutter von Marlene erkennt an: Daniel G. ist der Vater von Marlene. Zu diesem Zeitpunkt sorgt der Vater bereits ein Jahr allein für seine Tochter. Damit Daniel G. auch vollwertiger Vater und nicht nur Erzeuger bleibt, benötigt er noch das Sorgerecht, eine Recht, dass man vom Staat durch Richterspruch erwerben kann oder man kann es auch von der Mutter erhalten. In diesem Gerichtsverfahren wird eine „Sachverständige“ Ines Porst Bernau beauftragt, über die Eltern zu fertigen. Mit Erhalt des fragwürdigen „Gutachtens“ behält die Mutter Marlene bei einem Umgangstermin ein und taucht unter. Marlene ist 16 Monate alt und hat ihre Mutter bis dahin gerade 10-12 Mal gesehen. Als der Umgang, nun mit dem Vater, wieder in Gang kommt, sucht der Vater mit Marlene Ärzte auf. Diese stellen neben gesundheitlichen Schäden auch psychische Schäden (psychisches Trauma) fest und machen Meldung beim Gesundheitsamt. Das kleine Mädchen kann den Entzug der Hauptbezugsperson nicht kompensieren. Trotz der unterschiedlichen Berichte und Gutachten der Ärzte prallt jeder Antrag des Vaters bei Richterin Thiermann ab. Selbst eine Traumata-Spezialistin wird im Gerichtssaal von der GWG- Sachverständigen Porst-Bernau ausgelacht. Im Tenor heißt es von Richterin und Sachverständigen: „Es ist egal, ob ein Trauma vorliegt, die Zeit heilt alle Wunden“. Ab Mitte 2011 wird in keinem Gerichtsschreiben mehr auf die Gesundheit der kleinen Marlene eingegangen, Anträge werden nicht bearbeitet, das Oberlandesgericht Nürnberg bescheinigt der Richterin Thiermann gute Arbeit und regt eine psychiatrische Untersuchung des Vaters an (vergleiche Vorgehen wie bei Gustl Mollath). Verfahren am Amtsgericht Schwabach und Oberlandesgericht Nürnberg werden verschleppt.

Zum Jahreswechsel 2011/2012 ruft die Mutter den Vater an, er solle sofort seine Tochter holen, sie halte es nicht mehr aus. Das macht der Vater prompt und meldet sich zu seinen Großeltern ab Nähe Leipzig ab. Marlene erholt sich gut. Wochen später erhält der Vater einen Herausgabebeschluß des Amtsgerichtes Nürnberg, Richterin Hussenether. Dann einen Beschluss des Amtsgerichtes Schwabach, Richterin Thiermann, die Mutter solle psychiatrisch untersucht werden. Der Vater beantragt festzustellen, dass das AG Nürnberg nicht zuständig sei, weil Verfahren in Schwabach noch anhängig seien. Zwei gesetzliche Richterinnen gibt es nun mal nicht. Der Antrag wird nie beschieden werden. Eine mündliche Verhandlung wird von Gericht abgesagt. Vier Monate später, Ende Mai 2012, steht ein SEK der sächsischen Polizei mit Jugendamt und Gerichtsvollzieherin nach Sonnenuntergang vor dem Anwesen der Großeltern. Daniel G. wird in Handschellen gelegt und dann mit Kampfgas versorgt. Marlene wird aus dem Schlaf gerissen. Dann war das Kind weg und bis heute nicht mehr gesehen. Die Gerichtsvollzieherin gibt an, sie müsse dem Kind Gewalt antun, weil Richterin Hussennether des Amtsgerichtes Nürnberg die gewaltsame Herausnahme angeordnet hat. 4 Monate später geht Richterin Hussennether in den Mutterschutz. Kein Beschluss des Amtsgerichtes stellt auf die Gesundheit des Kindes ab, sondern nur auf das Sorgerecht der Mutter. Der war jedoch das Aufenthaltsbestimmungsrecht schon Anfang 2010 entzogen worden. Den darauffolgenden Beschwerden zum Oberlandesgericht Nürnberg, zu jenen Richtern die der Frau Thiermann schon gute Arbeit bescheinigt haben, wird durch eben diese Richter nicht mit der Gesundheit des Kindes sondern nur mit dem angeblichen Sorgerecht der Mutter begegnet. Man habe gar kein Recht sich zu beschweren, weil keine mündliche Verhandlung stattgefunden habe, so die Richter weiter. Auch die weiteren gerichtlichen Schritte blieben ohne Erfolg. Von Seiten der Gerichte wurde die Gesundheit der Marlene nicht erwähnt. Die Entscheidungen wurden stets mit der „Alleinsorge“ der Mutter begründet. Ein Beschluss, welcher der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht wieder zugesprochen hat, wurde bis zum heutigen Tage nicht vorgelegt. Daniel G. hat an einem solchen Verfahren jedenfalls nicht teilgenommen. Seit Mitte 2012 lebt Marlene im Haushalt der psychisch kranken Mutter und einem drogenabhängigen Lebensgefährten, der Heroin zusammen mit Substitionsmedikamente missbraucht und schon mehrfach straffällig geworden ist.


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