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Weltkindertag 2012 – Eine Bewegung nimmt Fahrt auf?

Nürnberg, 27.09.2012

Die SPD läd zum Bürger-Dialog „Was muss in der Familienpolitik besser werden?“ Sigmar Gabriel, Dr. Ulrich Maly und Münchens OB Ude stellten sich dem Publikum. Doch SIE waren auch da – und stellten klare Forderungen.

Unter den etwa 300 Zuschauer hielten sich auch die Macher der Veranstaltung „Sage NEIN zum Kinderraub“ am Weltkindertag 2012 in München auf – und waren nicht verlegen, durch Plakate klare Forderungen an den Ministerpräsidenten – Kandidaten der SPD für Bayern und den anderen Spitzen-Politikern:
SAGE NEIN zu Familienmobbing durch Jugendämter! SAGE NEIN zu Scientology-Methoden! SAGE NEIN zu Nazis! SAGE NEIN zum Kinderraub!

Peter Thoma, der Veranstalter der Demo am Weltkindertag 2012 in München, konnte zu 38.000 Kindesentzüge pro Jahr und die Methode der Jugendämter bzw. Familiengerichte vortragen – Christian Ude ließ sich nur dahingehend ein, es wären Einzelfälle, man könne die gute Arbeit der Jugendämter nicht auf diese Art und Weise kaputt machen. Herr Gabriel sind die Zustände nicht bekannt gewesen.
Dies gibt zu denken. Der Ministerpräsident-Kandidat der SPD für Bayern erhielt am 20.09.2012 auf „seinem“ Rathausplatz lautstarken Besuch von über 100 Teilnehmer der Demo – er schickte keinen raus oder nahm Kontakt mit dem Veranstalter auf. Warum auch? Er findet das jetzige System gut.
Sein Partei-Genosse Gabriel hält es wie Millionen Deutsche Nazis und andere Nazis nach dem letzten Krieg – man habe es nicht gewusst.

Doch genau dies haben sich die Macher der Bewegung auf die Fahne geschrieben „Keiner soll sagen können, er habe es nicht gewusst“. „Die Arbeit des Jugendamtes, der Verfahrensbeistände, Gutachter, AnwältInnen und FamilienrichterInnen basiere nur auf Denunzierung, Zersetzung, Zerstörung der Familien“ so ein Mitglied der Gruppe, und weiter „selbst bei Trennung und Scheidung mischen sich die Sozialpädogegen in die Familien ein, tragen Gerüchte in die Verfahren ein und wiederholen diese so lange und immer wieder, bis jeder es als Wahrheit anerkennt. Die Heimunterbringung wird dann als alternativlos aus Sicht des Amtes niedergeschrieben“.

Trennungsväter-Initaiven gibt es schon lange, doch nie wurde eine so klare Methodenkritik, überspannend das gesamte Familienrecht, an die Politik formuliert. Man muss fast glauben, die Bewegung hält noch einige Überraschungen für uns parat. Sie kündigen dies auch an, „Wir sind Viel! Wir werden mehr! Und wir vergessen nie! Das hört sich nicht nach „Einzellfall“ an, Herr Ude. Eher so, als Herr Christian Ude als Verantwortlicher für das Jugendamt München ein schnelles Pferd brauchen werde. Was kommt als nächstes? München, Tag der Deutschen Einheit? Berlin? Straßbourg? Es bleibt spannend.

bs


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